Fund in Bernstein

Erstmals wurde eine fossile fleichfressende Pflanze entdeckt.

Dinosaurier.org

Hilfreiche Federn

Sein Federkleid könnte den Urvogel in der Balance gehalten haben.

Dinosaurier.org

Anpassungskünstler

Die frühesten Menschenartigen lebten auch im Wald.

Dinosaurier.org

Die aktuellsten Meldungen:

  • Sex wie in der Kreidezeit

    In der Natur bringen mitunter Angehörige verschiedener Arten erfolgreich Nachwuchs hervor. Auf diese Weise können große entwicklungsgeschichtliche Zeiträume überbrückt werden, belegt ein in Frankreich gefundener Farn-Hybrid. Dessen Eltern gehören zwei Linien an, die seit gut und gerne 60 Millionen Jahren getrennte Wege gehen.

  • Fossile fleischfressende Pflanze in Bernstein entdeckt

    Erstmals haben Paläontolgen eine fossile fleichfressende Pflanze entdeckt. Bei dem Fund handelt es sich um zwei mit Drüsen bedeckte Blättchen in einem Stück Baltischen Bernsteins. Das berichtet ein Forscherteam der Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Botanischen Staatssammlung München. Der Bernstein stammt aus einem Tagebau bei Kaliningrad in Russland und ist etwa 35 bis 47 Millionen Jahre alt. Bisher konnten Fossilien karnivorer Pflanzen nur als Samen und Pollen nachgewiesen werden.

  • Der Wasserbewohner unter den Dinosauriern

    Ähnlich vielen heutigen Säugetieren verbrachten auch manche Dinosaurier einen großen Teil ihres Lebens im Wasser. Entsprechende Belege liefert ein rund 97 Millionen Jahre altes Skelett, das eine internationale Forschergruppe im Magazin „Science“ vorstellt. Der riesenhafte Spinosaurus aegyptiacus dürfte sich demnach vorwiegend im Wasser aufgehalten und dort auch gejagt haben.

  • Archaeopteryx: Federn zum Wärmen und zum Fliegen

    Das Federkleid diente dem Archaeopteryx vermutlich zur Wärmeisolation. Beim schnellen Laufen könnten seine Armschwingen auch zum Halten der Balance gedient haben, so wie dies heute beim Strauß zu beobachten ist. Das schreiben Münchner Forscher im Magazin „Nature“.

  • Großer Räuber hatte zwei Sorten Zähne

    Im Silur vor 443 bis 419 Mio. Jahren gab es schon größere Wirbeltiere als bisher vermutet. Ein in China entdeckter fossiler Räuber soll es auf rund einen Meter Länge gebracht haben. Bisherige Funde aus dieser erdgeschichtlichen Epoche kamen gerade einmal auf ein Drittel.

  • Vögel: Fossiler Blütenbestäuber identifiziert

    Vögel bestäuben Blüten seit mindestens 47 Millionen Jahren. Das belegt der Mageninhalt eines Vogelfossils aus der hessischen Grube Messel. Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt analysierten das Fossil und stellen ihre Ergebnisse in den „Biology Letters“ vor.

  • Sanfter Riese im Urmeer

    Schon vor einer halben Jahrmilliarde schwamm ein Gegenstück zu modernen Blauwalen, Riesenhaien und Mantarochen durch die Weltmeere. Das hat eine englisch-dänische Forschergruppe bei der Untersuchung von Fossilien entdeckt. Der im Gestein konservierte Meeresbewohner nutzte seine großen stachelbesetzten Gliedmaßen offenbar nicht zum Packen von Beutetieren, sondern als Planktonsieb.

  • Säureschwemme nach Einschlag?

    Der gewaltige Meteoriteneinschlag vor 65 Millionen Jahren könnte eine regelrechte Säureschwemme bewirkt und so zu einem der schwersten Artensterben der Erdgeschichte beigetragen haben. Entsprechende Resultate liefert ein Experiment japanischer Forscher. Bei dem Einschlag freigesetztes Gas könnte demnach rasch zu Schwefelsäure reagiert und die Weltmeere zumindest an der Oberfläche unbewohnbar gemacht haben.

  • Frühe Anpassungskünstler

    Auf der Insel Rusinga im kenianischen Teil des Viktoriasees belegen fossile Funde erstmals, dass die frühesten Menschenartigen auch im Wald lebten. Angewiesen waren sie auf diesen Lebensraum aber offenbar nicht.

  • Fliegender Zahnwechsel bei Dinosauriern

    Die Riesen unter den pflanzenfressenden Dinosauriern mussten immense Mengen von Nahrung vertilgen, um satt zu werden. Dem resultierenden Verschleiß der Zähne setzten die Tiere ein einfaches Mittel entgegen, demonstrieren Untersuchungen amerikanischer Forscher. Die von ihnen studierten Vertreter wechselten alle paar Wochen ihre abgenutzten Zähne gegen neue aus.