Tyrannosaurus einst weit verbreitet?

Der Tyrannosaurus rex war auf dem amerikanischen Kontinent wahrscheinlich häufiger anzutreffen als bisher gedacht. Dies glauben amerikanische Paläontologen, die im Sommer 2000 fossile Überreste von gleich fünf dieser Tiere entdecken konnten. Bisher wurde nur etwa alle zehn Jahre ein Tyrannosaurus in Nordamerika ausgegraben. Bekannt sind insgesamt 20 Funde dieser urzeitlichen Fleischfresser.

Die neuen Exemplare wurden zwischen Juni und September 2000 im Forst Peck Reservoir in Montana entdeckt. Das Gebiet ist bereits für seine zahlreichen Saurierfunde berühmt. Zur Freude der Wissenschaftler tritt dort 65 Millionen Jahre altes Gestein zu Tage. Geologen können so einen Blick auf das Ende der Kreidezeit werfen – der Zeitraum, in dem die letzten Dinosaurier ausstarben.

Noch sind die Neuentdeckungen nicht vollständig ausgegraben. In einem auf fünf Jahre angelegten Projekt wollen die Forscher jetzt weit zurück in die Zeit schauen, in der die Dinos die Vorherrschaft auf dem Kontinent hatten.

Forschung: Jack Horner, Museum of the Rockies, Montana

Weiter im Web:
Museum of the Rockies

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