Dinosaurier.org - Ein Blick in die Erdgeschichte

Archiv der Rubrik ‘Geologie’

Fußspuren oder Erdlöcher?

10. Nov 2008 • Rubrik Dinosaurier, Geologie

Vor rund drei Wochen berichteten Forscher der University of Utah von der Entdeckung Tausender Dinosaurier-Spuren im Naturschutzgebiet Vermilion Cliffs National Monument. Vier Kollegen, welche die Fundstätte in Augenschein nahmen, bezweifeln jetzt, dass es sich um tierische Fußspuren handelt. Sie sahen bei einer Begehung lediglich Erdlöcher, die ihrer Meinung nach durch Erosion entstanden sind.



Urzeitliches Riff entdeckt

24. Sep 2008 • Rubrik Geologie

Die Entdeckung eines gut 650 Millionen Jahre alten Riffs vermelden australische Geowissenschaftler. Bei einem 20 Kilometer langen Gesteinsblock in der südaustralischen Flinderskette handelt es sich ihrer Ansicht nach um ein Riff, das durch die Bewegung der Erdplatten angehoben und auf die Seite gedreht wurde, als der Osten Australiens aus dem Meer auftauchte.



Klimazeugen aus der Kälte

5. Aug 2008 • Rubrik Botanik, Geologie

Überreste einer 14 Millionen Jahre alten Lebensgemeinschaft hat eine internationale Forschergruppe in der Antarktis entdeckt. Die Fossilien von Algen, Pflanzen und Tieren zeigen, dass die Gegend vor 14 Millionen Jahre vergleichsweise milde Bedingungen aufwies. Dann wurde sie durch einen Temperatursturz dauerhaft in ein Eishaus verwandelt.



Kambrium: Ein neuer Anfang

28. Mai 2008 • Rubrik Geologie

Eine Vergiftung globalen Ausmaßes könnte der heutigen Tierwelt zum Durchbruch verholfen haben, berichten Berner Geologen im Magazin “Nature”. Bei ihren Gesteinsanalysen fanden sie Hinweise darauf, dass vor gut 542 Millionen Jahren immense Mengen von Schwefelwasserstoff an die Oberfläche der Weltmeere gelangten.



Oligozän: Trocknen Fußes nach Kleinasien?

11. Mrz 2008 • Rubrik Geologie, Säugetiere

Anders als vermutet, war Anatolien war 25 Millionen Jahren vielleicht keine Inselwelt. Französische und türkische Forscher haben im Zentrum des gebirgigen Landes ein Stück vom Unterarmknochen eines riesenhaften Nashorns gefunden. Dessen Ähnlichkeit mit Tieren in Asien bzw. Europa deutet auf die Existenz einer Landverbindung im Oligozän hin.



Neue Hinweise auf Leben vor 3,35 Milliarden Jahren

31. Mai 2007 • Rubrik Geologie

Schon vor mehr als drei Milliarden Jahren gab es Leben auf der Erde, ist eine internationale Forschergruppe überzeugt. Ihren Untersuchungen zufolge, sind mikroskopisch kleine “Fraßgänge” in australischem Vulkangestein gut 3,35 Milliarden Jahre alt.



Chicxulub-Einschlag vermutlich vor Sauriersterben

30. Mrz 2006 • Rubrik Geologie

Der berüchtigte Einschlag auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán war möglicherweise nicht die Ursache für das Massensterben, dem unter anderem die Dinosaurier zum Opfer fielen. Entsprechende Hinweise hat ein niederländischer Forscher gefunden. Auf den Einschlag zurückgehende Schmelzkügelchen finden sich demnach in Gesteinsschichten, die bis zu 300.000 Jahre vor dem Artensterben abgelagert wurden.



42 Grad Celsius im kreidezeitlichen Atlantik

20. Feb 2006 • Rubrik Geologie

Extreme Temperaturen dürften vor über 80 Millionen Jahren im tropischen Atlantik geherrscht haben. Das hat ein amerikanisch-deutsches Forscherteam ermittelt. Inmitten der Kreidezeit könnten die Wassertemperaturen vor Südamerika demnach bis zu 42 Grad Celsius erreicht haben - wärmer als in so mancher modernen Badewanne.
“Diese Temperaturen übertreffen alles, was wir bislang gesehen haben”, erklärt Karen Bice von [...]



Südafrika: Vulkanismus schuf “Oasen” für Dinosaurier

17. Jan 2006 • Rubrik Geologie

Im Hochland von Südafrika finden sich Sandsteine, die teils charakteristisch schräg geschichtet, teils völlig strukturlos sind. Letzteres weise meistens darauf hin, dass sich die Steine unter dem Einfluss von Naturkatastrophen gebildet hätten, sagt Frank Holzförster von der Uni Würzburg.



Perm: Massensterben durch Vulkangase?

1. Dez 2005 • Rubrik Geologie

Das bislang schwerste Artensterben der Erdgeschichte wurde möglicherweise durch ätzende Vulkangase ausgelöst. Entsprechende Befunde präsentiert eine internationale Forschergruppe im Fachblatt “Geology”. Ihren Untersuchungen zufolge wurden vor knapp 250 Millionen Jahren gewaltige Mengen von Erdreich in die Meere gespült - offenbar als Folge eines umfassenden Pflanzensterbens.



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