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Dinosaurier.org - Ein Blick in die Erdgeschichte

Archiv der Rubrik ‘Säugetiere’

Peruanischer Leviathan

29. Aug 2010 • Rubrik Säugetiere

Heutige Pottwale fallen vor allem durch ihren kantigen Kopf auf, an dem ein vergleichsweise zierlicher Unterkiefer hängt. Ganz anders dagegen die urzeitliche Verwandtschaft, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin “Nature”. Ein in Peru entdecktes Fossil gehört zu einer neuen Pottwalart, die man getrost als Schrecken der Meere bezeichnen könnte.



Angeknabberte Dinosaurierknochen

29. Aug 2010 • Rubrik Dinosaurier, Säugetiere

Schon vor 75 Millionen Jahren verstanden sich kleine Säuger auf die effiziente Nutzung von Ressourcen. Das zeigen Nagespuren, die amerikanische Forscher an Knochen von Dinosauriern und anderen großen Tieren entdeckt haben. Die Spuren stammen wahrscheinlich von eichhörnchengroßen Säugetieren, die es auf die Mineralien in der Knochensubstanz abgesehen hatten.



Der lange Arm der Megafauna

23. Feb 2010 • Rubrik Botanik, Säugetiere

Bis zum Ende der letzten Kaltzeit lebte in Nordamerika eine erstaunliche Vielfalt riesenhafter Säugetiere. Neues Licht auf das Verschwinden dieser Megafauna wirft eine Untersuchung amerikanischer Geowissenschaftler. Erst nachdem das Aussterben der großen Pflanzenfresser begonnen hatte, verwandelte sich demnach auch die nordamerikanische Flora – und produzierte den Rohstoff für größere Waldbrände.



Freundliche Säbelzähne

23. Feb 2010 • Rubrik Säugetiere

Trotz ihres furchteinflößenden Äußeren waren Säbelzahnkatzen relativ freundliche Gesellen – zumindest gegenüber Artgenossen. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Biologinnen nach der Untersuchung von Kieferknochen der eiszeitlichen Raubkatzen. Männchen und Weibchen der Art wurden demnach ähnlich groß – blutige Kämpfe um die Herrschaft über einen Harem dürfte es also nicht gegeben haben.



Kleiner Ur-Rüssler

5. Aug 2009 • Rubrik Säugetiere

Auch wenn es heutige Elefanten auf eine Masse von mehreren Tonnen bringen können, sind ihre Wurzeln doch eher bescheiden. Das demonstrieren Fossilien des urtümlichsten bekannten Rüsseltiers, die ein französischer Paläontologe untersucht hat. Der Elefanten-Urahn dürfte höchstens acht Kilogramm auf die Waage gebracht haben – nicht mehr als ein kleiner Hund.



Genetisch bedingte Krankheiten sind Millionen Jahre alt

17. Okt 2008 • Rubrik Säugetiere

Genetisch bedingte Krankheiten sind ein altes evolutionäres Vermächtnis, hat ein deutsch-kroatisches Forscherduo ermittelt. Als sich die Säuger von den übrigen Wirbeltieren abspalteten, war der Großteil der verantwortlichen Gene bereits in ihrem Erbgut vorhanden.



Eine Frage des Hüftschwungs

12. Sep 2008 • Rubrik Säugetiere

Wenn Wale abtauchen, ragt noch einmal ihre breite Schwanzflosse – die so genannte Fluke – in die Luft. Erstaunliche Einsichten in die Entwicklung dieser Visitenkarte liefern neue Fossilien, die ein amerikanischer Paläontologe untersucht hat. Auf dem Weg zur Fluke dürfte der richtige Hüftschwung demnach eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.



Zaghafte Biber

26. Aug 2008 • Rubrik Säugetiere

Auch die Biber haben im Laufe der Zeit dazugelernt, hat eine kanadische Paläontologin bei der Untersuchung gut 5 Millionen Jahre alter Ästen entdeckt. Gemessen an den daran erhaltenen Bissspuren, taten sich die damaligen Biber beim Zerlegen des Holzes deutlich schwerer als ihre heutige Verwandtschaft.



Ur-Elefanten lebten am Wasser

15. Apr 2008 • Rubrik Säugetiere

Einen 37 Millionen Jahre alten Vorfahren des Elefanten haben britische und US-amerikanische Wissenschaftler identifiziert. Das Tier der Gattung Moeritherium soll an Flüssen und in Sümpfen gelebt und sich von Wasserpflanzen ernährt haben.



Oligozän: Trocknen Fußes nach Kleinasien?

11. Mrz 2008 • Rubrik Geologie, Säugetiere

Anders als vermutet, war Anatolien war 25 Millionen Jahren vielleicht keine Inselwelt. Französische und türkische Forscher haben im Zentrum des gebirgigen Landes ein Stück vom Unterarmknochen eines riesenhaften Nashorns gefunden. Dessen Ähnlichkeit mit Tieren in Asien bzw. Europa deutet auf die Existenz einer Landverbindung im Oligozän hin.



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