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Archiv der Rubrik ‘Wirbellose’

Meeresbewohner in Bernstein entdeckt

11. Nov 2008 • Rubrik Botanik, Wirbellose

Erstmals sind mikroskopische Bernsteineinschlüsse von Meeresbewohnern gefunden worden. Sie stecken in einem fünf Zentimeter großen Stück Bernstein aus der Kreidezeit. Der Fund zeige die “wohl ungewöhnlichste Gemeinschaft, die jemals in einem Bernsteinstück entdeckt wurde”, sagt der Paläontologe Alexander Schmidt von der Universität Göttingen. Zusammen mit französischen Kollegen konnte er außerdem Algen, Insekten, Pflanzenreste sowie winzige Federn identifizieren.



Gliederfüßer schwammen in Ketten

10. Okt 2008 • Rubrik Wirbellose

In 525 Millionen Jahre altem Gestein haben chinesische und englische Forscher kleine Gliederfüßer entdeckt, die in langen Ketten erstaunlich fest mit einander verbunden waren. Obgleich die Ketten bzw. Einzeltiere teils verdreht, gestreckt oder ineinander geschoben sind, ist der Kontakt unter den Tieren nicht abgerissen, berichten die Forscher um Xian-Guang Hou von der Yunnan University und seine Kollegen im Magazin “Science”.



Ein Platz für Panzerwürmer

10. Jan 2008 • Rubrik Wirbellose

Eine rätselhafte Gruppe von Fossilien scheint endgültig ihren Platz im Stammbaum der Tiere gefunden zu haben. Gut 150 Jahre nach der Entdeckung der “Schuppenröhren” hat ein internationales Forschertrio das erste Exemplar gefunden, bei dem sich auch das Weichgewebe abzeichnet. Den borstenbesetzten Stummelfüßen nach zu urteilen, handelt es sich um einen gepanzerten Verwandten des Wattwurms.



Forscher durchleuchten Bernstein-Spinne

31. Okt 2007 • Rubrik Wirbellose

Was Medizinern recht ist, kann Paläontologen nur billig sein. Englischen und belgischen Forschern ist es gelungen, eine winzige Spinne per Computertomographie in ihrem Bernstein-Sarg zu untersuchen. Die extrem hochauflösenden Bilder zeigen den äußeren Körperbau wie auch die inneren Organe des Tieres in ungeahntem Detailreichtum.



520 Mio. Jahre alte Krebse entdeckt

4. Okt 2007 • Rubrik Wirbellose

In der chinesischen Provinz Yunnan wurden die fossilen Überreste der bislang ältesten Repräsentanten der modernen Krebse (Crustacea) gefunden. Die sehr kleinwüchsigen Tiere stammen aus dem Unterkambrium und sind rund 520 Millionen Jahre alt. Vier Forscher aus China, Großbritannien und Deutschland stellen den Fund im Magazin “Nature” vor.



Tabula rasa durch Massensterben

24. Nov 2006 • Rubrik Fische, Wirbellose

Vor rund 250 Millionen Jahren verschwanden über 90 Prozent der im Meer lebenden Tierarten. Dieses “Große Sterben” läutete eine umfassende Neuordnung der marinen Lebensgemeinschaften ein. Erst nach dem Artensterben setzten sich komplex strukturierte Gemeinschaften durch, wie sie auch in den heutigen Ozeanen vorherrschen.



Seelilien liefern älteste Pigmente

25. Okt 2006 • Rubrik Wirbellose

Komplexe Biomoleküle hat eine amerikanische Geowissenschaftlerin in 350 Millionen Jahre alten Fossilien gefunden. Die orange-gelben Verbindungen stammen aus Seelilien und könnten Einblicke in Lebensweise und Entwicklung der grazilen Schönheiten erlauben.



Tausendfüßer-Fossil in Marl entdeckt

17. Dez 2005 • Rubrik Wirbellose

In Marl (Kreis Recklinghausen) ist ein 310 Millionen Jahre alter versteinerter Tausendfüßer entdeckt worden. Auf das Fossil stieß ein Grabungsteam von Dr. Lothar Schöllmann vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Gruppe grub seit 2002 in den Steinkohlebergwerken und auf Bergehalden der Deutschen Steinkohle AG. Auf einer Halde an Schacht 8 des Bergwerkes Auguste Victoria / Blumenthal [...]



Gliederfüßer: Beschwerlicher Landgang eines Riesen

1. Dez 2005 • Rubrik Wirbellose

Als sich die ersten Vierbeiner zum Verlassen des Meeres anschickten, unternahmen auch riesige Gliederfüßer gelegentliche Landausflüge. Das belegt die Entdeckung einer sechs Meter langen, fossilen Spur in Schottland. Vor gut 330 Millionen Jahren schleppte sich dort ein mehr als anderthalb Meter großer Seeskorpion über das Land.



Erste Tiere: Aus dem Ei geschraubt?

8. Nov 2004 • Rubrik Wirbellose

Erstaunliche Einblicke in die Entwicklung der ersten Tiere hat eine amerikanisch-chinesische Forschergruppe gewonnen. Unmittelbar vor dem Schlüpfen wiesen die Embryonen demnach einen spiralförmigen Körperbau auf. Möglicherweise schraubten sie sich regelrecht aus dem kugelrunden Ei und streckten sich dann zu röhrenförmigen Polypen.



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