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Dinosaurier.org - Ein Blick in die Erdgeschichte

Archiv der Rubrik ‘Wirbellose’

Tausendfüßer-Fossil in Marl entdeckt

17. Dez 2005 • Rubrik Wirbellose

In Marl (Kreis Recklinghausen) ist ein 310 Millionen Jahre alter versteinerter Tausendfüßer entdeckt worden. Auf das Fossil stieß ein Grabungsteam von Dr. Lothar Schöllmann vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Gruppe grub seit 2002 in den Steinkohlebergwerken und auf Bergehalden der Deutschen Steinkohle AG. Auf einer Halde an Schacht 8 des Bergwerkes Auguste Victoria / Blumenthal [...]



Gliederfüßer: Beschwerlicher Landgang eines Riesen

1. Dez 2005 • Rubrik Wirbellose

Als sich die ersten Vierbeiner zum Verlassen des Meeres anschickten, unternahmen auch riesige Gliederfüßer gelegentliche Landausflüge. Das belegt die Entdeckung einer sechs Meter langen, fossilen Spur in Schottland. Vor gut 330 Millionen Jahren schleppte sich dort ein mehr als anderthalb Meter großer Seeskorpion über das Land.



Erste Tiere: Aus dem Ei geschraubt?

8. Nov 2004 • Rubrik Wirbellose

Erstaunliche Einblicke in die Entwicklung der ersten Tiere hat eine amerikanisch-chinesische Forschergruppe gewonnen. Unmittelbar vor dem Schlüpfen wiesen die Embryonen demnach einen spiralförmigen Körperbau auf. Möglicherweise schraubten sie sich regelrecht aus dem kugelrunden Ei und streckten sich dann zu röhrenförmigen Polypen.



Trilobiten: Wulst schützte Augen vor Licht

18. Sep 2003 • Rubrik Wirbellose

Wenn die Sonne zu sehr blendet, hilft ein breitkrempiger Hut. Zu einer ganz ähnlichen Lösung griffen urtümliche Gliederfüßer vor rund 380 Millionen Jahren, glauben zwei englische und kanadische Paläontologen. Die “Augentürme” des von ihnen entdeckten Trilobiten “Erbenochile erbeni” weisen eine Art Krempe auf, die die zahlreichen Einzelaugen gegen senkrecht einfallendes Licht abschattet.



Die Krabbe und der Dino

10. Mrz 2003 • Rubrik Dinosaurier, Wirbellose

Paläontologen freuen sich über die kleinsten Fossilien kaum weniger als über die größten. Doppelte Freude herrschte deshalb unter amerikanischen Forschern, als sie in Ägypten zwei Extreme zusammen entdeckten: Joshua Smith von der Washington University stieß mit seinem Team auf die Überreste eines Titanosauriden, neben dem sich ein wenige Zentimeter kleines Krabben-Fossil erhalten hat.



Kopffüßer: Parasiten erzwangen Gigantismus

25. Jan 2003 • Rubrik Wirbellose

Drei Geologiestudenten der Universität Arkansas haben einen ungewöhnlich großen zehnarmigen Kopffüßer entdeckt. Der Kopfschild des 325 Millionen Jahre alten Tieres bringt es auf 2,40 Meter Länge. Normalerweise wurden diese ausgestorbenen Nautiliden der Art “Rayonnoceras solidiforme” höchsten halb so groß. Parasitäre Saugwürmer könnten für den riesigen Wuchs verantwortlich sein.



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